Im Rahmen des Wettbewerbs zum Heimatpreis hat das WBK Bocholt gleich zwei erste Preise erlangen können: den Heimatpreis der Stadt Bocholt sowie den Heimatpreis des Kreises Borken.
Gelungen ist dies durch ein Projekt unter der Leitung von Miriam Pietzka (Lehrerin am WBK), die mit Studierenden ihres Niederländischkurses eine Zusammenarbeit mit dem Nationaal Onderduikmuseum in Aalten aufbaut.
Bei dem Nationaal Onderduikmuseum handelt es sich um ein Museum, in dem ein anschaulicher Einblick in das Leben zur Zeit der deutschen Besatzung (1940-1945) in den Niederlanden gegeben wird. Um dieses spannende Thema auch für deutsche Schülerinnen und Schüler greifbarer zu machen, erarbeitete der Niederländischkurs von Frau Pietzka Rallyes in deutscher Sprache durch das Museum, wobei es diese in verschiedenen Schwierigkeitsstufen gibt, für Grundschulen ebenso wie für weiterführende Schulen.
Erste „Probeläufe“ mit verschiedenen Schulformen waren erfolgreich, das Projekt und die Zusammenarbeit mit dem Museum sollen auch weiterhin fortgeführt werden, um mehr Sichtbarkeit für die Thematik zu erreichen.
Die Jury der Heimatpreise lobte die Bedeutung des Projekts für die grenzüberschreitende Verständigung und Zusammenarbeit ebenso wie für den Zugang zu lebendiger Geschichte.
Ein Besuch des Nationaal Onderduikmuseum in Aalten lohnt sich auf jeden Fall!


